Für das Jahr 2027 steht europäischen Banken erneut ein EBA-Stresstest bevor. Erstmals hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) dabei auch transitorische und physische Klimarisiken in die Methodik aufgenommen. Für die Institute bedeutet das: Sie müssen sich wieder auf spürbare Neuerungen einstellen.

Tim Breitenstein, Director Financial Services bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat mit seinem Team die ersten Dokumente zum EBA-Stresstest 2027 analysiert. In diesem Video ordnet er die Veröffentlichung ein und erklärt, worauf es für Banken jetzt ankommt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Erstens bleibt der traditionelle EBA-Stresstest bestehen. Entscheidend ist weiterhin, wie stark die Kapitalquote in einem vorgegebenen makroökonomischen Stressszenario sinkt. Die EBA hat die Templates und die Methodik erneut graduell weiterentwickelt. Besonders in den Themenfeldern Kreditrisiko und Marktpreisrisiko müssen Banken mit neu strukturierten Templates zurechtkommen.

Zweitens müssen Banken jetzt erstmals Klimarisiken über die Stresstestperiode betrachten. Dazu gehört die Simulation transitorischer Risiken, etwa infolge von CO2-Bepreisung oder steigenden Energiepreisen. Physische Klimarisiken werden am Beispiel von Hochwasserereignissen getestet. Damit hält die Aufsicht das Thema Nachhaltigkeit weiterhin hoch.

Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Sie Ihr Institut optimal auf den EBA-Stresstest 2027 vorbereiten? Sprechen Sie Tim Breitenstein und das KPMG Financial Services Team direkt an – wir unterstützen Sie bei Methodik, Datenintegration, Automatisierung und der Vorbereitung auf die Aufsichtsprüfungen.

Kontaktprofil von Tim Breitenstein auf kpmg.com: https://kpmg.com/de/de/kontakte/b/tim-breitenstein.html

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