Podcast vom 25. Juni 2026
M&A-Transaktionen scheitern nicht am Kaufpreis, sondern daran, dass steuerliche Grundannahmen ungeprüft bleiben. In dieser Folge von KPMG on air gehen die M&A-Expert:innen Linda Barth und Lars Mahler genau dorthin, wo es kritisch wird: zu den Punkten, die über Nachzahlungen, Verzögerungen oder saubere Abschlüsse entscheiden.
Der Fokus liegt nicht auf Theorie, sondern auf dem, was Transaktionen kippen lässt: Vorsteuer wird angesetzt, obwohl die Nutzung dagegenspricht. Verträge bleiben vage, sodass Risiken nicht zugeordnet werden können. Eine bestehende Organschaft wird übersehen und fällt unbemerkt weg. Und eine Geschäftsveräußerung im Ganzen wird angenommen, obwohl zentrale Voraussetzungen fehlen. Die Folge zeigt, wie diese Punkte ineinandergreifen – und warum sie vor Signing entschieden werden sollten, nicht danach.
Die Folge im Überblick:
Vorsteuerabzug entscheidet sich an der tatsächlichen Nutzung – nicht am Wunsch nach Liquidität
Vertragsklauseln klären, wer zahlt – oder lassen Risiken unverteilt
Organschaft bricht bei Strukturänderungen – oft rückwirkend und teuer
GiG greift nur, wenn Fortführung und Substanz tatsächlich vorliegen