Neues ESG-Meldewesen der EBA: Was Banken jetzt tun müssen

Ein neues Meldewesen für ESG-Daten kommt auf Banken zu: Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) hat im Frühjahr 2026 ein Konsultationspapier veröffentlicht, das ein eigenständiges ESG-Modul mit neuen Templates zu Klima- und Naturrisiken einführt. Der Stichtag für die erste Meldung ist der 31. Dezember 2027.

In diesem Video ordnet Lisa Teresa Ertl, Partnerin Financial Services bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München, die neuen Anforderungen ein. Sie begleitet Banken und andere Finanzinstitute seit den Anfängen der ESG-Regulierung bei der Umsetzung aufsichtsrechtlicher Offenlegungspflichten und einer optimierten Nachhaltigkeitsberichterstattung – mit besonderem Blick auf die Bedürfnisse der Finanzfunktion. 

Das erwartet Sie im Video:

  • Warum die EBA-Ankündigung ein Paradigmenwechsel im europäischen Meldewesen ist

  • Welche neuen Templates zu Klima- und Naturrisiken auf Banken zukommen

  • Wie sich die neuen Vorgaben mit etablierten ESG-Anforderungen in Kreditprozessen, Risikomanagement und Stresstesting harmonisieren lassen

  • Wie Banken Doppelarbeit vermeiden, Datenmengen reduzieren und die neuen Anforderungen zielgerichtet in enge Meldeprozesse integrieren

Kernaussage von Lisa Teresa Ertl: Die neuen ESG-Templates müssen mit den ohnehin zeitkritischen Meldeprozessen in Einklang gebracht werden. Erfolgreich wird die Umsetzung dort, wo bestehende ESG-Anforderungen und neue Datenanforderungen konsequent abgeglichen und in schlanke Prozesse überführt werden.

Weiterführender Fachartikel: Den ausführlichen Beitrag „Ein neues Nachhaltigkeits-Meldewesen für Banken" von Thilo Kasprowicz, Lisa Teresa Ertl und Daniela Klotzbach verlinken wir in den Kommentaren.

Kontakt zu Lisa Teresa Ertl: Partnerin, Financial Services, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kontaktprofil auf kpmg.com: https://kpmg.com/de/de/kontakte/e/lisa-ertl.html English profile: https://kpmg.com/de/en/contacts/e/lisa-ertl.html

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