Frauen sind die besseren Krisenmanager. Ein Blick ins Ausland genügt: In Sierra Leone und Ruanda gab es nach den Bürgerkriegen keine männlichen Präsidentschaftsanwärter mehr. In Island fehlte es nach der Finanzkrise an männlichen Führungskräften für die drei größten insolventen Banken. In Mexiko war es das Amt des Polizeipräsidenten. Überall dort besetzen nun Frauen die führenden Positionen.

Frauen besitzen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen – die Fähigkeit, nachzuempfinden, wie andere die Welt wahrnehmen. Sie bewältigen Konflikte offenbar leichter als ihre männlichen Kollegen und sind Mitarbeitern gute Mentoren.

Das postheroische Zeitalter ist längst angebrochen – und Frauen führen krisengeschüttelte Unternehmen und Staaten zum Erfolg.

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